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Kelicottia longispina - Einhorn-Rädertier Weitaus
die meisten Arten der Rädertiere leben im Süßwasser. Sie besiedeln alle Arten von Gewässern, selbst kleinste Wasseransammlungen im Boden in Bäumen oder im Moos. Dementsprechend vielfältig ist auch ihre Nahrung, die
durch rotierenden Rädern ähnliche Wimpern in den Mund gestrudelt werden. Rädertiere sind trotz ihrer Kleinheit (40 µm bis 3 mm) keine Einzeller, sondern zellkonstante Vielzeller, d.h., daß die aus dem Ei
schlüpfenden Jungtiere dieselbe Anzahl von Zellen besitzen, wie die erwachsenen Tiere. Die Anzahl der Zellen schwankt je nach Größe der Art und kann bei großen Arten bis zu 1000 betragen. Die Vermehrung erfolgt
über viele Generationen durch Jungfernzeugung (Parthenogenese). Verschiedene Umweltfaktoren können eine sexuelle Fortpflanzung auslösen. Die danach produzierten Eier können harte Schalen haben und sind resistent
gegen Kälte und Austrocknung Ein Vorkommen von Kelicotta longispina im Schwarzen Meer und im Azov See ist belegt. Stamm:
Nemathelminthes, Aschelminthes, Pseudocoelomates (Schlauchwürmer) Klasse: Rotatoria (Rädertiere) Ordnung: Monogononta Familie: Brachionidae
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