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Vom wissenschaftlichen Begleiter der Sendung, Herrn Prof. Dr. Steffen Wenig, Humboldt-Universität zu
Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Kultur- und Kunstwissenschaften, Richard-Lepsius-Institut, erhielt ich hierzu folgende Stellungnahme: “Das, was die Redakteurin Frau Graichen ein
Einhorn nennt, ist gar keines. Es handelt sich um die Darstellung eines Pferdes. Das, was auf dem Kopf aufragt, sieht wie eine Uräusschlange aus, aber ich denke, das hier zwei Sekundärbilder übereinander angebracht
wurden und die ‘Schlange’ oder ‘Krone’ eigentlich zu einer anderen, kaum erkennbaren Darstellung gehört. Es hätte mich auch sehr gewundert, denn das Einhorn spielt in der meroitischen Kultur
keine Rolle, es taucht nicht auf. Es tut mir leid, Ihnen eine solche negative Antwort geben zu müssen.”
Schade, ich hätte mich so gefreut. So schnell können heutzutage Einhörner immer noch auftauchen
und leider auch ganz schnell wieder verschwinden!
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