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Die Gemeinde Sins, bis 1.10.1941 Meienberg genannt, umfaßt folgende Ortschaften: Sins (seit 1230
urkundl. erwähnt), Reussegg, Meienberg, Alikon (893), Aettenschwil (1179), Fenkrieden und Höfen/Winterhalden. Im Zuge der mittelalterlichen Kleinstadtgründungen erbauten die Grafen von Habsburg in der ersten Hälfte
des 13. Jahrhunderts das Städtchen Meienberg. Um die Zeit des Sempacher Krieges (1396) wurde es größtenteils verbrannt und kam erst nach der Eroberung des Aargaues durch die Eidgenossen als oberstes der 13 Ämter im
Freiamt erneut zur Geltung. Die Freien von Rüssegg - auch die Edlen genannt - dürften das einzige Geschlecht des Hochadels im oberen Freiamt gewesen sein. Sie standen in enger Beziehung mit den Grafen zu
Thierstein und von Habsburg. Sie besaßen eine Burg zu Reussegg und es gehörten ihnen z.B. der Twing Reussegg und Sins-Höfen. Ihre Herrschaft in dieser Gegend dauerte von ca. 1200 bis 1429. In diesem Jahr verkaufte
Hermann II. die Herrschaft Reussegg an Hans von Iberg, Burger zu Luzern. Die Freien zu Rüssegg führten bis zum Erlöschen ihres Stammes um 1487 ein tatenreiches Leben. Ihr Wappen, ein schwarzes schreitendes Einhorn
im weißen Feld, wurde später auf das Gasthaus “Einhorn” in Sins übertragen. Die Burg Reussegg zerfiel im Laufe der Zeiten immer mehr und es verschwanden die letzten Ruinen gegen Ende des 18. Jahrhunderts.
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