|
Von blau-silbernem Wolkenfeh-Schildrand umgeben, in Rot ein silberner Einhornrumpf.
Dies ist
eine Kombination des Wappens der Herren von Rümlang (Stammsitz bei Rümlang, Kanton Zürich) mit dem
fürstenbergischen Fehrand. Ein Heinrich von Rümlang hatte um 1480 die fürstenbergische “Feste” Sindelstein für einige Jahre zum Lehen. - Aus dem 19. Jahrhundert ist nur ein einfacher Schriftstempel ohne
Bild bekannt. Auf Vorschlag des Generallandesarchivs Karlsruhe nahm die Gemeinde das oben beschriebene Wappen an. Das Wappen der Familie von Rümlang (in Rot ein silberner Einhornrumpf) wurde bereits Ende des 15.
Jahrhunderts auch von der Züricher Obervogtei Rümlang geführt und ist heute das Wappen der Gemeinde Rümlang (ZH). Die Burg Zindelstein oder Sindelstein wurde 1525 von den Bauern zerstört. Durch Aufteilung des zur
Burg gehörenden Meierhofs entstand 1670 der Weiler Zindelstein, der zur Vogtei Bregenbach gehörte. Wohl erst 1809, also in badischer Zeit, entstand daraus die selbständige Gemeinde. Sie zählte zum Amtsbezirk
Hüfingen (ab 1844 Donaueschingen) und wurde - nachdem ein diesbezüglicher Wunsch der Gemeinde 1873 erfolglos geblieben war - am 1.4.1924 nach Wolterdingen eingemeindet. Das Wappen ist damit erloschen.
|