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In Schwarz goldener, rotbewehrter Einhornrumpf mit roter Zunge.
Der Wappenentwurf erinnert an
das Münchner Patriziergeschlecht Sendlinger
, das in Sendling seinen Sitz hatte. Diese Familie führte ein ganzes Einhorn im Wappen. Nach dem heraldischen Grundsatz
“pars pro toto” wurde nur ein Teil des ursprünglichen Wappens dargestellt.
Heute versteht man unter Sendling einen Ortsteil von München, seit 2.2.1954 den Stadtbezirk 19 Sendling, seit 2001 den
Stadtbezirk 6 Sendling und den Stadtbezirk 7 Sendling-Westpark. Ein von der Regierung genehmigtes Wappen hatten nur die früheren Gemeinden Au, Aubing, Feldmoching, Obermenzing, Pasing, Schwabing und Untermenzing.
Alle anderen Wappen der Münchner Stadtbezirke, also auch das Wappen von Sendling sind Vorschläge, die ein Beamter des Stadtarchivs, Hr. Alfred Baumeister, ausgearbeitet hat, ohne jemals einen amtlichen Charakter
gehabt zu haben. Sendling besteht aus: Untersendling, das 1818 Gemeinde wurde. Sein alter Ortskern liegt auf der Anhöhe über dem Bett der Isar, von der Alten Sendlinger Kirche St. Margaret, Plinganserstraße 1,
erstreckt es sich entlang der Plinganserstraße nach Süden. Untersendling wurde am 1.1.1877 in München eingemeindet. und: Mittersendling, seit 1818 Teil der Gemeinde Untersendling. Sein alter Ortskern liegt um
die Kirche St. Achaz, Plinganserstraße 117. Untersendling und damit auch Mittersendling wurden am 1.1.1877 in München eingemeindet.
Obersendling ist seit 1818 Teil der Gemeinde Thalkirchen. Sein alter
Ortskern liegt an der Wolfratshauser Straße, oberhalb von Thalkirchen. Thalkirchen und damit auch Obersendling wurden am 1.1.1900 in München eingemeindet. Thalkirchen, Obersendling, Forstenried, Fürstenried und
Solln bilden heute den 19. Stadtbezirk.
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