Das Einhorn tritt als Wappenfigur der Reichstadt Schwäbisch Gmünd zuerst in einem Siegelabdruck aus dem
Jahre 1277 auf. Eine Begründung für die Wahl dieses Fabeltiers zur städtischen Wappenfigur ist hierfür nicht begründet. Seit dem 15. Jh. ist das Gmünder Wappen vorwiegend in den noch heute gültigen Farben tingiert
worden, doch finden sich einige Darstellungen in wechselnden Farbenverbindungen. Ein Tafelgemälde, das mit dem Gmünder Schützenfest von 1480 in Verbindung gebracht wird, zeigt außer dem Wappen auch schon weiß-rote
Fähnchen.
Einen Bezug auf das Wappen der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd haben die Wappen des heutigen Ortsteils der
Stadt Schwäbisch Gmünd und früheren Gemeinde Herlikofen und der ehemaligen Gemeinde Lautern.
Detail
Zinnbecher, Carl Nittinger, Schwäb.Gmünd, F & M N von Rokaien eingefaßte Stadtansichten von Gmünd: Johannis-Thurm, Stadpfarrkirche, St. Salvator, Fünfknöpfiger Thurm und ein
springendes Einhorn
Zinnbecher mit Wappen von Schwäbisch Gmünd unbekannt