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Höfe in “Korbalsdort” kamen um 1344 mit Zugehörungen der Burg Schönbrunn an die Bruggrafen
von Nürnberg. Der landesherrliche Meierhof wurde später lehnbares Rittergut, dessen Besitzer häufig wechselten. In ihrer Reihe ragte das Geschlecht der Gravenreuth durch die lange währende Verflechtung mit Gut und
Ort von 1446 bis 1559 und wieder von 1575 an hervor. Sein Besitz in der Ortsflur blieb auch nach dem Verkauf des Rittergutes 1578 größtenteils noch bis 1737 erhalten. Zur Erinnerung an dieses Adelsgeschlecht wurde
sein Wappen in der jüngeren Form des wachsenden Einhorns mit den Felszacken im kommunalen Hoheitszeichen berücksichtigt, während die frühere Form dem Wappen der Gemeinde Grafenreuth als des Stammsitzes der Familie
vorbehalten blieb. In der vorderen Hälfte des Korbersdorfer Wappens erscheint das Schildbild der Herren von Sparneck, da diese im Sechsämterland einst reich begüterte Familie Reichslehen auch in Korbersdorf von der
ersten Hälfte des 15. Jh. bis zum Erlöschen des Geschlechts im Mannesstamm 1744 besaß. Von dem früher den Mittelpunkt des Dorfes bildenden Schloß waren 1811 nur noch Grundmauern erhalten.
Einen Bezug zum
Wappen der Familie von Gravenreuth haben die Gemeinden Affing und Grafenreuth.
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