Detlef Schmelz

Nur Kasperltheater - oder doch mehr?

Ende Mai 2002 rief ich den Puppenspieler Detlef Schmelz an, da ich auf seiner Site http://www.pendel-marionetten.de/ eine wunderschöne Einhorn-Marionette entdeckt hatte. Spontan schlug er mir vor, uns beim Münchner Stadtgründungsfest am 8./9.6.2002  zu treffen. Er würde auch das Einhorn mitbringen.
Wie Ihr oben sehen könnt, gab es sogar eine Sondervorstellung für mich, auch mit dem neu geschaffenen Einhorn.
Sind sie nicht wunder-wunderschön?
Nochmals vielen herzlichen Dank an Herrn Schmelz und weiterhin viel Erfolg..

Aber erst im Marionettentheater erwachen sie zum Leben:

Ben, der Bär
und die Traumfischfahrer

Geschichten ohne Worte

Ein international verständliches poetisches Marionettenspiel, pantomimisch aufgeführt zur Musik von Gregory Charamsa. Erdacht und kreiert, inszeniert und gespielt von Marlene Gmelin und Detlef Schmelz.

Inhalt:
Zu Beginn ertönt schwungvolle Zirkusmusik. Der Zirkusdirektor tritt auf, begrüßt die erwartungsfrohen Zuschauer und - sagt die Vorstellung ab: "Es gibt keine Artisten..."
Im letzten Moment kommt Ben, der Bär und bietet dem verblüfften Zirkusdirektor an, Tiere aus der ganzen Welt zu holen.
Für einen Zirkus braucht man Elefanten aus Afrika. Wesen aus dem Land der Morgenröte, Koalas und Kängurus aus Australien, Pinguine aus der Antarktis, Kojoten aus dem wilden Westen von Amerika und ein Einhorn aus den großen Fliederwäldern Europas.
Ben bereist alle Kontinente und entdeckt die verschiedenen Tiere, beobachtet sie und nimmt sie mit auf seine Reise.
Von Land zu Land füllt sich sein Reisegefährt, ein Fisch - Schiff, bis es schließlich einer Arche Noah gleicht.
Bei seiner Rückkehr findet er im Zirkus einen Bären vor, der traurig die Geige spielt. Aber schnell ändert sich die Stimmung: die Vorstellung kann stattfinden. Im Zirkus zeigen sich die Tiere mit überraschenden, zauberhaft poetischen Darbietungen.

Ein international verständliches Szenenprogramm, das pantomimisch mit Marionetten aufgeführt wird. Erdacht und kreiert, inszeniert und gespielt von Marlene Gmelin und Detlef Schmelz.

Inhalt:
Wir zeigen voneinander unabhängige Szenen, die von Alltäglichem, Märchenhaftem oder von Träumen handeln und von meist klassischer Musik untermalt sind. Zu Beginn einer "Geschichte ohne Worte" wird, wenn notwendig, eine kurze einführende "Geschichte mit Worten" erzählt, dann beginnt die pantomimisch gespielte Szene.

Die Mittelbadische Presse schreibt:


Eine Stunde voller Poesie und zauberhafter Anmut.
“Achern (gat). Es war eine Stunde voller Poesie und erheiternder bis besinnlicher Spielszenen, die das Marionettentheater „Pendel" ...im Acherner Stat(t)theater mit seinen Figuren spielte, und Kinder wie Erwachsene hatten ihre Freude daran.

Detlef Schmelz kündigte die Szenen an - und dann spielten die beiden Marionettenspieler mit ihrem Clown Paulchen, dem kleinen Feuerteufel, dem Halbdrachen, dem Raben Hans Huckebein oder mit dem Einhorn und anderen Figuren ihre „Geschichten ohne Worte".
Sparsam und doch in den feinen Bewegungen ungeheuer genau führten Marlene Gmelin und Detlef Schmelz ihre Marionetten, so daß die Kinder auch ohne Worte schnell entdeckten und mitbekamen, was auf der Puppenbühne geschah. So zum Beispiel, als Clown Paulchen seinen wunderschönen Lastwagen streichelte, ihn mit dem fachmännischen Blick eines Buben begutachtete und schließlich peinlichst genau die Fahrbahn vom Hindernis befreite, das ihm die freie Fahrt nahm.
Am Lachen der Zuschauer in der zweiten Szene erkannte man,daß sich so mancher kleine Zornigel im frechen Punker auf der Bühne wiedererkannte, der, als es ihm nicht gelang, den schönen Schmetterling zu fangen, einfach hinging und in Wut die Blume, auf welcher der Schmetterling gesessen hatte, herausrupfte und zertrat.
Auch die kleine Hexe beeindruckte, die doch so gerne zur Walpurgisnacht wollte und es endlich schaffte, indem sie sich mit den typischen Hexenzutaten einen Trank braute, der ihr schließlich das Fliegen ermöglichte, um auf den begehrten Blocksberg zu gelangen.
"Paulchen und Pauline" war auch eine Szene so ganz nach dem Geschmack der Kinder, als diese beiden miteinander zippelten und sich wieder vertrugen, miteinander Versteck spielten und Schabernack auf der Parkbank trieben, mit dem Ergebnis, daß diese umfiel und die beiden sich aus dem Staub machten.
Hans Huckebein, der Rabe von Wilhelm Busch, der am Ende seiner alkoholischen Unmäßigkeit nur noch torkelte und sich schließlich einfach platt hinlegte, war mehr eine Szene für Erwachsene, wobei auch die Kinder ihre Freude an der feingliedrigen Figur und ihren Bewegungen hatten.
Mehrfach in die Märchenwelt reichten die Szenen des Marionettentheaters "Pendel" und mit dem kleinen Halbdrachen auf seiner wogenden Fahrt auf See hatten auch Fantasiewesen ihren Auftritt.Verschiedene Szenen waren mit klassischer und anderer Musik untermalt, die das Geschehen abrundete oder wie beim Auftritt der Flötennasen, zweier wunderschöner Fantasiefiguren, die Sprache der Szene darstellte.”