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Als Vorlage für das Gmünder Einhorn diente ein Holzschnitt von Jacob Kerver von Oppenheim aus dem Buch
‘Wappen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation’ von 1541. Dargestellt ist ein Landskneckt, der ein Banner mit dem Gmünder Einhorn
schwenkt. In seiner silbernen Ausführung trägt es einen kleinen Rubin am Horn, symbolisch für die Gmünder Stadtfarben Weiß und Rot. Es ging mir beim Entwurf ‘Des Gmünder Einhorns’ um ein Gesamtkunstwerk, bestehend aus dem Schmuckstück in seiner altertümlichen, gedrechselten Formensprache und einer modern gestalteten Schachtel mit einem passenden Leporello. Denn Schwäbisch Gmünd ist nicht nur Einhorn- und Schmuckstadt, sondern auch Designerstadt. Es wurde bei den 8. Schwäbisch Gmünder Gold-und Silbertagen am 19./ 20. Oktober 2002 im Prediger präsentiert und vom Städtischen Museum zum ‘Kunstwerk des Monats’ gekürt Christiane Wendt
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