Justina v. Padua

Justina (lat.: die Gerechte) von Padua
Märtyrerin, Stadtpatronin von Padua
* unbekannt
+ um 302 in Padua
Der Überlieferung nach wurde Justina von Maximinian Herkuläus, dem Mitkaiser Diokletians, als christliche Jungfrau in Padua zum Tode verurteilt. Unmittelbar danach, noch ehe der Henker kam, wurde sie von einem Soldaten mit dem Schwert durchbohrt.
Schon im 6. Jahrhundert wurde über Justinas Grab eine Basilika erbaut. Der heutige Bau, das Benediktinerkloster S. Giustina,  wurde im Jahr 1606 geweiht.
Gedenktag katholisch: 7. Oktober
Attribut: Märtyrerpalme, Buch und Schwert; häufig wird sie von einem Einhorn als Sinnbild der Jungfräulichkeit begleitet.

Hinweis: Diese Heilige wird oft mit
Justina von Antiochien bzw. von Nikomedien verwechselt!

Moretto da Brescia
Die Heilige Justina mit dem Einhorn
(um 1530, Öl auf Holz, 200 x 139 cm)
Kunsthistorisches Museum Wien