Die Gruppe

Die Gruppe "Das blaue Einhorn"
das sind vier Musiker aus Dresden:
Paul Hoorn, geb. 1960, Gesang, Akkordeon, Trompete, Chalumeau
Andreas Zöllner, geb. 1963, Gitarre, Gesang
Tino Scholz, geb. 1965, Kontrabaß, Gesang
Dietrich Zöllner, geb. 1965, Bauchgeige, Gesang

2001 kam
Michael “Schnorke” Burkhardt,
geb. 1972, Kontrabaß, Gesang
für Tino Scholz zum “Blauen Einhorn”

Ihr Repertoire:
Lieder, Romanzen und städtische Folklore aus Europa und Lateinamerika, Chansons von Weill, Theodorakis und Wyssozkij, Klezmertänze und Jiddische Lieder, Gesänge und Tänze der Juden und der Roma
Wichtiger als Perfektion oder Glanz an der Oberfläche ist diesen Musikern die Suche nach dem “Herz der Lieder”.
Sie nennen ihre Gruppe nach einem Fabelwesen, das nach einem Lied des kubanischen Sängers Silvio Rodriguez mit seinem Horn die Gesänge der Nacht fängt.

Es gibt etwas, was ich von der Gruppe noch nicht wußte - gäbe es da nicht das Internet:

Deutscher Folk Förderpreis 1999, 3. Preis:

An diesem Abend war dem »Einhorn«, das mit Straßenmusik Routine gewonnen hat, die Nervosität und Anspannung deutlich anzumerken. Die Hitze, technische Probleme der PA-Crew, ein hastiger Soundcheck genau vor dem Auftritt und die ungeduldige Erwartungshaltung des Publikums hatten wohl dazu beigetragen. Erst nach zwei bis drei Liedern gewann Paul Hoorn, Akkordeonspieler und Motor der Gruppe, die gewohnte Souveränität zurück. Dann wurden die Ansagen und der Gesang lockerer; es zeigte sich, dass da eine gute Live-Band spielt. Erstmals sah ich, wie Trompete und Akkordeon (natürlich nur die Bass-Seite, logo!) gleichzeitig gespielt wurden. Und die absonderlich von Dietrich Zöllner vor den Bauch gebundene Geige ist wohl auf sein Cello-Studium zurückzuführen. Sie brachten vor allem mit ihren Instrumentalstücken das Publikum richtig in Fahrt, so daß der Abend vergnüglich endete. Zurück bleibt das Nachdenken über einen Förderpreis, der vielleicht im nächsten oder übernächsten Jahr anders wird – aber hoffentlich nicht ganz entfällt.
Folker! 2/2000