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Schreie
Ich muß schreien, schreien, schreien, muß an den Gitterstäben der Pein rütteln die mich
einengen, mir die Luft zum Atmen nehmen.
MUSS IRGEND ETWAS TUN.
Der Schmerz kommt wie ein Hammerschlag, der mein Herz trifft wie einen Gong und es erzittert unter dieser Macht.
ICH
SCHREIE
Schreie, schreie, schreie, schreie, auch als ich eigentlich gar nicht mehr schreien kann.
SCHREIE
Lautlos, hilflos, schamlos. Ich bin ein einziger Schrei der Verzweiflung und
der Wut.
ES
ES ist wieder da. ES besucht mich jede Nacht. ES quält mich gnadenlos.
STILLE
Und ich bin ganz still. Möchte sterben. Aber dann hätte ES mich.
GANZ UND
GAR
Und das lasse ich nicht zu. Diesen Triumph gönne ich diesem schwarzen Etwas nicht.
NIE
Deshalb werde ich leben, werde ES suchen und finden – und siegen!
Gabriele Fleischhacker FFB, den 1.1.07
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