Innerer Schmerz

Innerer Schmerz

Ich bin so voller Verzweiflung,
so voller Schmerz.
Ich möchte schreien,
aber meine Kehle ist wie zugeschnürt.

Ich sitze da und bekomme keine Luft,
atme nur Ärger ein und Wut,
erzittere unter der Wucht
dieses negativen Andrangs.

Draußen scheint die Sonne
und ich sehe nur die Schatten,
das Dunkle und Lauernde,
und mich friert entsetzlich.

Der heiße Tee erwärmt mich nicht
und nicht mal meine Schmuseeinhörner
können mich trösten.

Ihr weiches Fell
lässt mich die Härte um mich herum
nur noch deutlicher spüren.

Und all‘ ihre Leichtigkeit
verstärkt nur den Eindruck,
dass ein Fels mich erdrückt.

Ich sitze da und fühle mich,
als schnitten mich tausend Messer entzwei.
Wie dünn meine Haut ist, wie dünn.....

Gabriele Fleischhacker
24.2.2003