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Innerer Schmerz
Ich bin so voller Verzweiflung, so voller Schmerz. Ich möchte schreien, aber meine Kehle ist wie zugeschnürt.
Ich sitze da und bekomme
keine Luft, atme nur Ärger ein und Wut, erzittere unter der Wucht dieses negativen Andrangs.
Draußen scheint die Sonne und ich sehe nur die Schatten, das Dunkle und Lauernde, und mich friert
entsetzlich.
Der heiße Tee erwärmt mich nicht und nicht mal meine Schmuseeinhörner können mich trösten.
Ihr weiches Fell lässt mich die Härte um mich herum nur noch deutlicher
spüren.
Und all‘ ihre Leichtigkeit verstärkt nur den Eindruck, dass ein Fels mich erdrückt.
Ich sitze da und fühle mich, als schnitten mich tausend Messer entzwei. Wie dünn meine Haut
ist, wie dünn.....
Gabriele Fleischhacker 24.2.2003
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