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Ich lebe, ich bin hier
Ich sitze hier am Tisch und ich soll Euch erzählen, was alles passiert ist. Aber mir fehlen die
Worte, ja, ausgerechnet mir.
Aber Ihr wollt das gar nicht wissen, glaubt mir. Doch? Reden
befreit? Wirklich?
Wie soll ich das Grauen das Entsetzen den Kummer beschreiben?
Das alles umgibt mich wie eine zweite Haut. Ist ein Teil von mir
geworden. Manchmal füllt es mich so aus, daß nichts anderes von mir übrig bleibt. Aber nur manchmal.
Ich lebe, ich bin hier und das ist mehr als zu hoffen wagte.
Fragt mich also nicht weiter. Laßt es gut sein für
heute. Gebt mir Zeit.
Gabriele Fleischhacker 3.1.2001
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